Mauritius: In 3 Wochen um die Insel – Tipps und Erfahrungen

In diesem Beitrag nehmen wir dich mit auf unsere 3-wöchige Reise rund um Mauritius. Wir stellen dir unsere einzelnen Stopps vor und zeigen dir, was es dort zu entdecken gibt. Zudem erfährst du, wo wir übernachtet haben und welche Restaurants uns besonders überzeugt haben. Unser Aufenthalt war eine Mischung aus Natur, Stränden, kleinen Orten sowie kulinarischen Highlights und soll dir als Inspiration und praktische Orientierung für deine eigene Reise dienen. Zu einigen besonders schönen Aktivitäten haben wir eigene Beiträge erstellt und verlinkt. Dort findest du mehr zu Ablauf, Planung sowie zu den Kosten.

Trou D’eau Douce

Nachdem wir in Mahebourg gelandet sind, haben wir direkt den Mietwagen abgeholt und uns auf den Weg Richtung unserem ersten Stopp nach Trou d’Eau Douce gemacht. Die kleine Stadt am Meer ist ideal für einen Ausflug auf die Île aux Cerfs sowie ein paar entspannte Strandtage. Hier haben wir direkt 2 Nächte verbracht. Die ersten Kilometer auf Mauritius waren einfach atemberaubend. Wir konnten gar nicht aufhören, über die Landschaft, das türkisfarbene Meer sowie die unendlich vielen Palmen entlang der Straße zu staunen.

Highlights

Pointe Quatre Cocos🏖️: Unser erster Stopp auf Mauritius war Pointe Quatre Cocos, ein ruhiger und fast unberührter Strand an der Südostküste der Insel. Das Wasser war kristallklar und ideal für eine erste Abkühlung nach dem langen Flug. Hier waren nur ein paar wenige Einheimische unterwegs und es wirkte fast so, als hätten wir den Strand komplett für uns allein. Quasi der perfekte Ort, um entspannt auf Mauritius anzukommen und die ersten Eindrücke der Insel zu sammeln.

Katamaran-Tagestour / Île aux Cerfs: Am nächsten Morgen starteten wir direkt mit einer der viel umworbenen Katamaran Touren. Der Ausflug begann mit einer Fahrt zum Grand River South East Wasserfall, der versteckt mitten im Grünen liegt. Mit etwas Glück kannst du hier sogar ein paar Affen am Flussufer beobachten. Anschließend gab es auf dem Katamaran ein frisch zubereitetes Mittagessen mit Fisch, Hähnchen, Salaten sowie Früchten. Zwischendurch hielten wir immer wieder für eine kurze Abkühlung im kristallklaren Wasser an. Für uns war das der perfekte Weg, um die Insel zum ersten Mal vom Meer aus zu entdecken. Der nächste Stopp war die Insel Île aux Cerfs. Hierher kommen sehr viele Touristen, sodass es direkt am Hafen sehr überlaufen wirken kann. Nach ein paar Minuten zu Fuß auf der anderen Seite der Insel findest du allerdings zahlreiche abgelegenere Buchten sowie ruhige Strandzugänge und türkisblaues Wasser. Einen kompletten Tagesausflug nur hierhin würden wir dir trotzdem nicht empfehlen. Nach 2 bis 3 Stunden hast du hier alles gesehen und beginnst dich zu langweilen. Im Rahmen der Katamarantour war dieser kurze Zwischenstopp aber genau richtig.

Restaurantempfehlung

In Trou d’Eau Douce können wir dir besonders das  La Case Poisson sowie das Chez Tino empfehlen. Beide Restaurants befinden sich unmittelbar auf der anderen Straßenseite von unserer Unterkunft. Hier gibt es eine große Auswahl an frischem Fisch, Garnelen und Hummer, die vom Kellner vorab am Tisch präsentiert werden. Da die beiden Restaurants sehr beliebt sind und es in dem kleinen Ort nicht viele Alternativen gibt, solltest du dir unbedingt einen Tisch reservieren.

Unterkunftstipp

Übernachtet haben wir im La Koquillishe, das nur wenige Meter vom Strand entfernt inmitten der kleinen Ortschaft liegt. Das absolute Highlight ist die Dachterrasse. Von dort hast du einen super Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang. Außerdem ist im Preis das Frühstück mit inbegriffen, die Zimmer sind klimatisiert und es gibt einen eigenen Parkplatz, auf dem du dein Auto sicher abstellen kannst. Eine Sache, die du über Mauritius noch wissen solltest, und die uns hier extrem aufgefallen ist, sind die vielen Straßenhunde. Teilweise kann es hier nachts zu einem regelrechten Bellkonzert kommen. Das hat aber nichts mit der Unterkunft an sich zu tun, sondern ist auf der ganzen Insel weit verbreitet.

Roches Noires

Unser nächster Stopp war Roches Noires an der Ostküste. Die Gegend ist vor allem für Klippen und vulkanische unterirdische Höhlen bekannt und bisher noch etwas unter dem Radar vieler Touristen. Von Trou d’Eau Douce aus fährst du etwa 35 Minuten. Auf halber Strecke liegt der Belle Mare Beach, welcher im Vergleich zu den bekannten Stränden auf Mauritius noch nicht so überfüllt ist. Wenn du Zeit hast, schau dir unterwegs noch den Sagar Shiv Mandir Hindu-Tempel oder den Poste La Fayette Public Beach an. Wir haben hier für eine Nacht zwischengestoppt.

Highlights

Belle Mare Beach🏖️: Direkt auf dem Weg nach Roches Noires liegt der Belle Mare Beach. Mit kristallklarem Wasser, weißem Sand und nur sehr wenigen Touristen ist der Strand ein kleiner Hidden Gem. Perfekt für einen kurzen Stopp zum Abkühlen, Bilder machen und um einfach nur den Moment unter einer Palme zu genießen.

Klippen & Schnorcheln🌊: Entlang der Klippen von Roches Noires ist das Wasser besonders klar und damit perfekt, um die Unterwasserwelt zu erkunden. Es gibt immer wieder kleine Buchten, die du gut zu Fuß erreichen kannst und so fast immer ein ruhiges Plätzchen abseits der Touristenpfade findest. Solltest du deine Schnorchelsachen vergessen haben, kannst du dich einfach beim nahegelegenen Decathlon eindecken.

Restaurantempfehlung

Da es in Roches Noires nur wenige Restaurants gibt, haben wir abends zusammen mit ein paar anderen Gästen aus unserer Unterkunft einfach Fleisch und Gemüse auf den Grill gelegt. Am nächsten Morgen haben wir bei der Patisserie Le Fournil Kaffee und frische Backwaren geholt und direkt am Meer gefrühstückt.

  • La Maison D’Été
  • Le Fournil Patisserie
  • La Poivrier – La Plage
  • Pave Dor
Unterkunftstipp

Da der Ort recht klein ist, gibt es in Roches Noires nur sehr wenige Unterkünfte. Für die eine Nacht haben wir uns ein Apartment direkt am Wasser in den  Canari Waterfront Villas gebucht. Die Anlage hat einen eigenen Pool und einen großen Garten, in dem du im Schatten der Palmen der Mittagshitze entkommen kannst. Da du dich hier im Osten der Insel befindest, hast du einen wunderschönen Blick auf den Sonnenaufgang. Besonders vom Poste Lafayette Beach View aus ist die Aussicht wirklich traumhaft.

Pereybere

Unser nächster Stopp war Pereybere. Die kleine Stadt an der Nordküste von Mauritius ist besonders für ihren Strand sowie die Kirche mit dem roten Dach, Notre-Dame Auxiliatrice, bekannt. Pereybere liegt direkt am Meer und bietet im Vergleich zu den vorherigen Stopps endlich mal wieder etwas mehr Infrastruktur. Hier findest du eine tolle Auswahl an Cafés, Supermärkten und kleinen Läden, die zum Bummeln einladen.

Highlights

Pereybere Beach🏖️: Als einer der bekanntesten Strände ist der Pereybere Beach zwar recht belebt, bietet aber trotzdem genug Platz, um ein paar Stunden in der Sonne zu entspannen. Das Wasser ist hier besonders ruhig und klar, was den Strand ideal zum Schwimmen und Schnorcheln macht. Direkt am Strand gibt es Liegestühle sowie ein paar kleine Bars und Straßenstände, an denen du dich für wenig Geld verpflegen kannst.

Notre Dame Auxiliatrice⛪: Die kleine Kirche mit dem roten Dach liegt direkt am Meer und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Mauritius. Von dort hast du einen schönen Blick auf die Bucht und die vorgelagerten Inseln. Die Kirche ist ein super Ort für ein paar Fotos. Außerdem kannst du hier den Fischern beim Ausnehmen ihres Fangs zusehen, an kleinen Schmuckständen stöbern und einfach nur die Atmosphäre auf dich wirken lassen.

Bain Boeuf Public Beach🌴: Nur ein paar Minuten weiter liegt der öffentliche Strand von Bain Boeuf. Das Wasser ist ruhig und der Blick auf die Insel Coin de Mire wirklich sehr schön. Der Strand ist kein typischer Bade-Spot für einen ganzen Tag, bietet sich aber gut für einen kurzen Spaziergang oder eine entspannte Pause am Wasser an.

Restaurantempfehlung

Die Küche in Pereybere ist etwas westlicher angehaucht als in anderen Teilen der Insel. Es gibt eine gute Auswahl an Restaurants, die von Sushi über Pizza bis hin zu einfachen internationalen Gerichten alles anbieten. Mittags haben wir uns meistens nur einen kleinen Snack im Supermarkt geholt oder uns mit frischem Obst von den Straßenständen versorgt.

  • Osaka Sushi Beach
  • The Cloud Rooftop & Lounge Bar
  • Bloom
  • La Rougaille Creole
  • Beach House Restaurant & Bar
  • D´Ernys Restaurant
Unterkunftstipp

Übernachtet haben wir im Pereybere Studio, einem Apartment mit Meerblick, das sich direkt gegenüber vom Strand befindet. Die Wohnung ist zwar etwas in die Jahre gekommen, dafür aber ziemlich praktisch gelegen. Du bist in nur wenigen Schritten am Wasser und hast gleichzeitig ein paar Läden und Restaurants direkt um die Ecke. Insgesamt haben wir hier 3 Nächte verbracht. So hatten wir genug Zeit, die Strände und Highlights im Norden abzuklappern.

Mont Choisy

Unser nächster Stopp war Mont Choisy an der Nordwestküste von Mauritius. Hier ist zwar mehr los als in Pereybere, dafür gibt es in der Gegend aber auch mehr zu sehen und die Touristen verteilen sich besser. Das macht den Ort zur perfekten Basis, um die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung zu erkunden und gleichzeitig Zeit am Strand zu verbringen. Leider haben wir hier ein paar regnerische Tage erwischt, aber rückblickend haben wir definitiv das Beste daraus gemacht.

Highlights

Pamplemousses Botanical Garden🌿: Der Botanische Garten ist einer der absoluten Touristenklassiker. Hier erwarten dich riesige Wasserlilien, Pflanzen aus aller Welt und ein guter Eindruck davon, wie grün Mauritius wirklich ist. Wenn wir ehrlich sind, war der Park für uns allerdings kein wirkliches Highlight. Als Zeitvertreib für etwa 2 Stunden ist er aber völlig okay.

Mont Choisy Beach🏖️: Ein ewig langer, breiter Sandstrand mit ruhigem Wasser, der nur 3 Minuten von unserer Unterkunft entfernt lag. Er ist ideal zum Schwimmen und Schnorcheln. Obwohl am Strand ordentlich was los ist, verläuft es sich durch die enorme Weite so gut, dass man sich nicht gegenseitig auf den Füßen steht. Wir sind vor allem nach unseren Ausflügen am Nachmittag hierhergekommen, um den Tag ganz entspannt ausklingen zu lassen.

Le Pouce Wanderung⛰️: Eigentlich hatten wir den Le Pouce gar nicht erst auf unserem Plan, aber wegen des schlechten Wetters haben wir die Wanderung spontan eingeschoben. Das hat sich im Nachhinein als unser absolutes Highlight herausgestellt. Je nachdem, von welcher Seite du kommst, ist der Aufstieg etwas schwieriger, aber der weite Blick über die Insel lohnt sich wirklich sehr.

Maheswarnath Mandir🌴: In der kleinen Tempelanlage kannst du verschiedene Schreine besichtigen, die unterschiedlichen hinduistischen Gottheiten geweiht sind. Der Eintritt ist frei, was den Tempel perfekt für einen kurzen Zwischenstopp macht.

La Cuvette & Trou aux Biches Beach🌴: Die beiden Strände liegen nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt und bieten eine tolle Abwechslung. La Cuvette ist eher klein und ruhig, während Trou aux Biches deutlich breiter ist und sich ideal zum Schwimmen und Schnorcheln eignet.

Restaurantempfehlung

In Mont Choisy und Umgebung ist die Essensauswahl ziemlich entspannt. Hier geht es eher international zu. Du kriegst an jeder Ecke Pizza, Pasta, Fisch oder Grillgerichte. Mittags haben wir uns meistens an den Straßenständen mit Mine Frit oder Samosas versorgt oder uns einfach im Supermarkt und bei den Obstständen eingedeckt. 

Unterkunftstipp

Wir haben im Choisy Beach Resort übernachtet. Mit einem direkten Zugang zum Strand und einigen Restaurants in der Nähe die zu Fuß erreichbar sind ist die Unterkunft ziemlich praktisch gelegen. Wenn du die Nordwestküste in Ruhe erkunden und abends den Sonnenuntergang vom Pool aus anschauen willst ist das ein guter Ausgangspunkt. Preislich lagen wir hier bei 50 Euro pro Nacht und Person.

Port Louis

Nach ein paar Tagen im Norden ging es für uns weiter nach Port Louis in die Hauptstadt von Mauritius. Der Kontrast zu den entspannten Küstenorten ist sofort spürbar. Es ist lauter, hektischer und voller Trubel. Dafür ist es aber auch genau der Ort an dem man das alltägliche Leben auf der Insel hautnah erleben kann. Überall sind Straßen voller Märkte und Handwerk sowie verschiedenster Gerüche und Sprachen von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Port Louis ist definitiv kein Ort zum Entspannen am Meer sondern zum Eintauchen ins echte Mauritius.

Highlights

Street Food Tour🍽️: In Port Louis haben wir eine geführte Street Food Tour durch die Stadt gemacht was wir nur empfehlen können. Die Route führt rund um den Central Market und durch Chinatown. Neben lokalen Gerichten wie Dholl Puri, Roti oder Gateaux Piment erfährst du hier außerdem auch viel spannendes über die Geschichte der Insel. Für uns war das die perfekte Möglichkeit die Stadt zu erkunden und gleichzeitig die kulinarische Vielfalt zu entdecken.

Central Market🛍️: Der zentrale Markt ist quasi das Herz der Stadt. Hier gibt es frisches Obst, lokale Gewürze, Tee und Snacks. Es ist laut und eng aber genau das macht die Atmosphäre aus. Wir haben uns hier durch die Obststände probiert und ein paar Gewürze mitgenommen.

Caudan Waterfront⛲: Die Waterfront ist das moderne Gesicht von Port Louis mit Restaurants und Cafés sowie Boutiquen und einer Promenade direkt am Meer. Es ist der perfekte Ort für eine kurze Pause um dem Trubel der Stadt für ein paar Minuten zu entkommen.

Sonnenuntergang🌅: in weiteres Highlight ist die Falaise de Montagne Jacquot. Der Spot ist vor allem als Ort zum Klippenspringen bekannt bietet aber auch einen weiten Blick über die Stadt und den Hafen. Besonders zum Sonnenuntergang lohnt sich ein kurzer Abstecher hierher.

Restaurantempfehlung

In Port Louis haben wir uns vor allem durch Streetfood probiert. Dholl Puri, Roti oder gebratene Nudeln bekommt man überall an kleinen Ständen. Das sind die perfekten Gerichte wenn es schnell, günstig und gut sein soll. Das Einkaufszentrum Le Caudan Waterfront bietet außerdem ein paar einfache Restaurants mit Blick aufs Wasser. Da wir etwas außerhalb von Port Louis untergekommen sind haben wir hier keine detaillierten Empfehlungen. Gerade in der Hauptstadt sollte es aber am einfachsten sein etwas Vernünftiges zu essen zu finden.

Unterkunftstipp

Übernachtet haben wir etwas außerhalb von Port Louis in einem kleinen Designerstudio mit eigenem Pool. Die Sand Yacht ist komplett verglast und bietet einen wunderschönen Blick auf den Sonnenaufgang. Am besten lässt du die Vorhänge über Nacht also einfach offen. Den Mietwagen kannst du hier direkt in der Einfahrt abstellen.

Black River und Tamarin

n Black River trifft das Meer direkt auf die Berge was die Gegend ziemlich abwechslungsreich macht. Die Region um Tamarin und Flic en Flac bietet sich perfekt an für Bootstouren auf dem Wasser oder Wanderungen in der Natur. Die Stimmung hier ist sehr entspannt und wirkt weniger touristisch als im Norden oder Süden der Insel. Vor allem Tamarin hat uns chillige Surfertown Vibes gegeben.

Highlights

Delfintour mit Kajak🐬: Die Bay von Tamarin ist bekannt zum Surfen und Delfine beobachten. Wir haben uns für eine Tour mit dem Kajak entschieden was an sich echt Spaß gemacht hat. Da allerdings auch andere Touranbieter mit Motorbooten in der Bucht unterwegs sind wurde es am Ende echt stressig. Das Ganze war eher ein Hin und Hergehetze als eine entspannte Tour zum Sonnenaufgang.

Surfen in der Tamarin Bay🏄‍♂️: Die Tamarin Bay ist einer der wenigen und bekannten Surfspots auf Mauritius. Die Wellen sind moderat und ideal für Anfänger oder leicht Fortgeschrittene. Es gibt mehrere kleine Surfschulen direkt am Strand die Boards verleihen und Kurse anbieten.

Black River Gorges Nationalpark / 7 Cascades Wasserfälle🌿: Der Nationalpark ist das grüne Herz der Westküste und bietet zahlreiche Wanderungen durch dichten Wald vorbei an Aussichtspunkten und Wasserfällen. Die perfekte Abwechslung zu Strand und Meer. Im Nationalpark liegen auch die bekannten 7 Cascades.

Schwimmen mit Pottwalen🐋: In der Nähe von Tamarin werden auch Touren angeboten bei denen du mit etwas Glück weiter draußen auf dem offenen Meer Pottwale in freier Wildbahn erleben kannst. Die Ausflüge werden von erfahrenen Guides begleitet die mit einem Sonar versuchen die Tiere zu orten und darauf achten dass das Tierwohl an oberster Stelle steht.

Flic en Flac Beach🌅: Flic en Flac ist einer der bekanntesten Strände auf Mauritius mit flachem klarem Wasser und einer sehr entspannten Atmosphäre. Tagsüber ist der Strand ideal zum Schwimmen und abends einer der besten Orte um den Sonnenuntergang über dem Meer zu beobachten.

Restaurantempfehlung

In Tamarin haben wir vor allem an den Straßenständen in der Bucht gegessen. Besonders gut sind die Mine Bouille, eine einfache Nudelsuppe mit Gemüse oder Huhn, und Boulettes, kleine Teigtaschen aus dem Dampfkorb. Wenn du abends lieber essen gehen willst findest du in der Umgebung auch einige gute Restaurants. Empfehlen können wir das Medium Rare Steakhouse in Tamarin und das Beach Shack in Flic en Flac mit direktem Blick aufs Meer. Da es in unserer Unterkunft eine kleine Küche und einen Grill gab haben wir uns teilweise auch einfach selbst versorgt.

Unterkunftstipp

Wir haben im Ti Bout Paradi in Black River übernachtet, einem kleinen ruhigen Baumhaus mitten im Ort. Die Lage war ideal da Tamarin, Flic en Flac und auch der Black River Nationalpark nur ein paar Minuten mit dem Auto entfernt sind.

La Gaulette

Nach ein paar Tagen an der Black River ging es weiter nach La Gaulette im Südwesten. Der Ort ist ruhiger und weniger touristisch als Flic en Flac aber durch die Lage perfekt um die bekanntesten Ecken der Insel zu erkunden. Zwischen Bergen und weißem Strand ist das landschaftlich einer der schönsten Abschnitte auf Mauritius. Im Südwesten gibt es wahrscheinlich am meisten zu sehen. Ein paar Sachen wie die Bois Cheri Tea Factory, den Piton de la Petite Rivière Noire, die Alexandra Falls oder den La Prairie Beach hatten wir zwar auf der Liste haben es zeitlich aber nicht mehr geschafft.

Highlights

Le Morne Brabant⛰️: Die Wanderung auf den Le Morne gehört zu den beeindruckendsten Aktivitäten auf der Insel. Der Aufstieg dauert etwa 2 bis 3 Stunden ist stellenweise zwar steil aber mit etwas Schwindelfreiheit gut machbar. Oben angekommen wirst du mit einem weiten Blick über die Lagunen den Indischen Ozean und das grüne Hinterland belohnt. Da du hier komplett der Sonne ausgeliefert bist startest du früh am Morgen bevor es zu heiß wird.

Le Morne Beach🏖️: Direkt unterhalb des Berges liegt einer der schönsten Strände von Mauritius. Weißer Sand und klares Wasser mit dem markanten Felsen im Hintergrund machen den Strand zu einem idealen Ort zum Schwimmen und Entspannen nach der Wanderung.

Rochester Falls🌴: Einer der bekanntesten Wasserfälle im Süden der Insel den du über eine kurze holprige Straße erreichst. Der Wasserfall ist komplett im Grünen gelegen und perfekt für eine kurze Erfrischung im kühlen Wasser.

Chamarel & Seven Colored Earths🌈: Die Seven Coloured Earth sind farbige Sanddünen die je nach Lichteinfall in verschiedenen Tönen leuchten allerdings solltest du deine Erwartungen nicht all zu hoch schrauben. Die meisten Bilder im Netz sind komplett bearbeitet und der ganze Ort ist maximal auf Tourismus ausgelegt.

Le aux Bénitiers & Crystal Rock🪸: Von La Gaulette aus gibt es einige Touren zur Île aux Bénitiers und dem Crystal Rock der mitten im flachen Wasser aus dem Meer ragt wobei du vor der Insel selbst gut schnorcheln oder einfach den Blick auf den Le Morne genießen kannst.

Restaurantempfehlung

In La Gaulette gibt es einige kleine Lokale und Take-aways mit einfacher mauritischer Küche wobei du von frischem Fisch über gegrilltes Hähnchen bis hin zu Curry nahezu alles findest. Wenn du lieber für dich selbst kochst gibt es im Ort auch einen kleinen Supermarkt.

Unterkunftstipp

Wir haben im Arkenstone Studio 01 übernachtet wobei du je nach Jahreszeit vom Balkon aus der Sonne beim Untergehen zuschauen kannst. Das Apartment liegt insgesamt ziemlich gut und ist der perfekte Ausgangspunkt um alle Orte in der Umgebung relativ schnell zu erreichen.

Mahébourg

Mahébourg liegt im Südosten von Mauritius und ist die ehemalige Hauptstadt der Insel. Im Gegensatz zu den touristischen Regionen im Norden und Westen geht es hier deutlich ruhiger und authentischer zu. Auf dem Weg von La Gaulette liegen einige Highlights wie der St. Felix Public Beach der Gris Gris Beach die Rochester Falls sowie das Restaurant Le Saint Aubin und die beeindruckende Felsformation Pont Naturel.

Highlights

Pont Naturel🏝️: Die vulkanischen Klippen haben wir eher durch Zufall entdeckt als wir auf dem Weg nach Mahébourg auf eine holprige Straße Richtung Küste abgebogen sind wobei sich der Umweg definitiv gelohnt hat.

Blue Bay Beach & Marine Park🏝️: Die Blue Bay bietet einen wunderschönen Strand und ist mit ihrer geschützten Marine Bay wahrscheinlich der beste Ort der Insel zum Schnorcheln da das Wasser extrem klar ist und du schon direkt am Ufer bunte Fische siehst. Besonders morgens ist es hier noch schön ruhig sodass man die Unterwasserwelt ganz entspannt genießen kann.

Restaurantempfehlung

In Mahébourg findest du an jeder Ecke kleine Lokale und Streetfood Stände mit richtig gutem Dholl Puri oder Roti das du direkt auf die Hand nehmen kannst. Große Restaurants gibt es hier kaum dafür aber authentisches Essen zu fairen Preisen was ideal ist wenn man sich abends nur eine Kleinigkeit holen und den Tag entspannt beenden will.

Unterkunftstipp

Wir haben im Auberge SeaFever übernachtet einem kleinen gepflegten Gästehaus in zentraler Lage. Die Zimmer sind einfach sauber und komfortabel. Die Unterkunft liegt nah am Strand am Markt und an den Sehenswürdigkeiten was sie zum perfekten Ausgangspunkt für unseren letzten Stop auf Mauritius gemacht hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert