Paris in der Weihnachtszeit: 3-Tage Städtetrip & Highlights

Du willst Paris während der Weihnachtszeit oder im Winter erkunden? Dann bist du hier genau richtig! 
Im Dezember 2024 haben wir mit 3 Nächten ein verlängertes Wochenende in Paris verbracht. Was es dort, außerhalb vom Eiffelturm und magischer Weihnachtsdekoration in der kalten Jahreszeit zu sehen gibt, wo du am besten übernachtest und wie du die Tage dort verbringen kannst erfährst du in diesem Beitrag.

Tag 1: Eiffelturm, Louvre & Eines der bekanntesten Restaurants in Paris

Da wir mit der Bahn angereist sind, waren wir direkt am Pariser Bahnhof, wo wir uns einen Navigo Easy Pass geholt haben, der einmalig 2€ kostet. Diese Karte kann beliebig oft aufgeladen werden und für Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln genutzt werden, ist also ideal für einen Städtetrip. Den Pass kannst du an den Schaltern und Automaten am Bahnhof kaufen.

Wir starteten den Tag mit der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit in Paris: dem Eiffelturm. Es gibt eine ziemlich bekannte Straße mit Sicht auf den Eiffelturm, von der es oft viele Bilder zu sehen gibt. Da wir diese selbst länger suchen mussten wollen wir dir hier gleich den ersten Tipp mitteilen: in der Rue de Buenos-Ayres findest du die Straße aus dem Bild unten. Danach ging es für uns weiter auf den Weihnachtsmarkt Marché de Noël in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms auf der Promenade „du quai Branly“. Der Weihnachtsmarkt bietet eine Vielzahl an Essens- und Glühweinständen und abends einen guten Ausblick auf den funkelnden Eiffelturm. Dieser Markt ist jedes Jahr von Anfang Dezember bis Anfang Januar geöffnet.

Unsere Unterkunft in Paris war das AirBnB von Peng. Für 2 Nächte liegt es bei ca. 260€, was für Paris relativ günstig ist. Allerdings war es sehr kompakt, das Bad war viel zu klein und es gab einige Stufen in einem verwinkelten Treppenhaus. Wir hatten es aufgrund der Lage (beim Rausgehen siehst du den Eiffelturm) gebucht, hätten uns im Nachgang aber für eine andere Alternative entschieden. Wenn du bei der Unterkunft Geld sparen möchtest, dafür aber Platzmangel in Kauf nehmen willst, ist es eine kostengünstige Möglichkeit.

Unten findest du weitere Unterkunftsvorschläge für jedes Budget. Zu beachten gibt es bei der Unterkunftswahl auch die unterschiedlichen Arrondissements (insgesamt 20) in Paris, die jeweils ihren eigenen Charme haben. Unter folgendem Link findest du eine Übersicht über die jeweiligen Arrondissements.

Nachdem wir eingecheckt sind, ging es für uns weiter Richtung Notre-Dame. Die weltberühmte Kathedrale wurde im Dezember 2024 nach dem verheerenden Brand vor 6 Jahren neu eröffnet, die Türme erst im September 2025. Der Eintritt ist frei, du kannst dir jedoch einen kostenlosen Slot buchen, um die Wartezeit zu vermeiden. Weitere Informationen dazu findest du direkt auf der Seite von Notre-Dame.

Als nächstes ging es für uns Richtung Louvre, das bereits von außen mit seiner Architektur und Größe sehr beeindruckend wirkt. Der Eintritt ist unter 26 Jahren kostenlos und kostet ansonsten 22€/Person. Tickets kannst du direkt vor Ort kaufen. Auf der Seite vom Louvre wird vor Fake Verkäufen z.B. um die Schlange zu überspringen gewarnt. Du hast auch die Möglichkeit eine Tour zu buchen. Wir sind eigenständig durchgelaufen und haben uns die unterschiedlichen Ausstellungen angeschaut. Das Louvre ist echt groß und bietet einige Ausstellungen über unterschiedliche Stockwerke hinweg. Am berühmtesten ist natürlich die Mona Lisa. Wir waren überrascht wie klein das Bild in echt ist und wie groß die Schlange für ein Foto davon ist. Nichtsdestotrotz ist es einfach ein must-see, wenn man im Louvre ist.

Nach dem Louvre ging es für uns fußläufig zu einer der bekanntesten Restaurantketten in Paris: Le Relais de l’Entrecôte. Das Konzept dort ist einzigartig: Es gibt nur ein Gericht, bestehend aus Salat, Pommes und Steak und es gibt keine Reservierung. Klingt erstmal nach Massenabfertigung? Definitiv, aber das Essen sowie das Konzept überzeugen dennoch und ziehen extrem viele Leute an. Wir wussten, dass es voll wird und man früh genug da sein muss, jedoch nicht wie voll.

Wir waren bereits um 18 Uhr, eine halbe Stunde vor Öffnung da und dennoch standen wir fast 1,5 Std an! Unsere Empfehlung daher: mind. eine halbe Stunde früher da sein oder mittags gehen. Wir fanden das Essen mega, würden uns aber nicht nochmal 1,5 Std dafür anstellen. Zum Abschluss des Tages ging es dann wieder Richtung Eiffelturm, um ihn funkeln zu sehen (ab Sonnenuntergang bis 1 Uhr nachts, immer zur vollen Stunde).

Tag 2: Galaries Lafayette, Montmatre, Sacré-Cœur

Unser zweiter Tag startete mit einem Frühstück bei Cafet’o. Dort gab es authentisches, preiswertes, kolumbianisches Frühstück in einer urigen Atmosphäre bevor es weiter Richtung Galeries Lafayette, einem der bekanntesten Einkaufszentren in Paris, ging. Die gesamte Straße, in der sich die Galeries Lafayette befindet, ist voller Einkaufsläden. Die Galeries Lafayette ist in der Weihnachtszeit festlich geschmückt, aber auch sehr voll. Bevor es weiter Richtung Montmartre ging legten wir für ein Mittagessen einen Stopp bei Gajin Ramen ein. Dieses Restaurant ist ein von außen sehr unscheinbar und kaum zu entdecken, aber ein echtes hidden gem für alle Ramenliebhaber. Hier empfehlen wir dir auf jeden Fall eine Reservierung, wenn du Wartezeiten vermeiden willst – ohne ist ein Platz nicht immer garantiert.

Nach der Stärkung ging es für uns weiter zum Place de Tertre, einem belebten Ort mit vielen Straßenkünstler, Cafés und in der Nähe vom Sacré-Cœur. Auf dem Weg dorthin findest du auch den kleinen Weihnachtsmarkt Marché de Noël des Abbesses. Grundsätzlich fanden wir die Weihnachtsmärkte in Paris nicht so schön wie in Deutschland und von der Essens- und Glühweinauswahl unterscheiden sich diese auch sehr.

Die berühmte Kirche Sacré-Cœur kann bis auf die Türme kostenlos besichtigt werden. Eine Besichtigung der Türme kostet für Erwachsene 8€ pro Person. Wir haben die Kirche nur außen besichtigt, da es rund um die Sacré-Cœur sehr voll und touristisch war. Nach einem Zwischenstopp in einer coolen Bar, dem Le Rendez-Vous des Amis, schlenderten wir noch durch die Stadt und ließen den Abend mit Pizza und Pasta im Casa Cosa sowie einem Besuch vom Weihnachtsmarkt am Place de Concorde / Jardin des Tuileries ausklingen. Dieser Wintermarkt ist einer der größeren in Paris und bietet weihnachtliche Stimmung.

Tag 3: Dupleix, Arc de Triomphe, Champs-Elysées

Unser letzter Tag startete mit Kaffee im Café Onoul und leckerem Gebäck von der Konditorei Panade. Danach ging es für uns Richtung Dupleix Stadtviertel, wo wir zufällig auf den Marché Grenelle gestoßen sind. Der Wochenmarkt hat mittwochs von 07:00-13:30 Uhr und sonntags von 07:00-14:30 geöffnet und bietet vielerlei Obst- und Gemüsestände aber auch herzhafte Essenstände mit frittierten Gerichten, Paella, halbem Hähnchen und mehr – eine Art kleiner Streetfood Market und perfekt für einen Mittagssnack. Nach der Stärkung ging es mit der Bahn Richtung Arc de Triomphe, einem der bekanntesten und ältesten Wahrzeichen von Paris.

Der Arc de Triomphe wurde zwischen 1806 und 1836 erbaut und beeindruckt mit seiner Größe sowie Architektur. Du kannst sogar ganz hoch auf den Arc de Triumphe und die Aussicht von oben genießen. Auch hier ist der Eintritt unter 26 Jahren kostenlos und ab 26 kostet der Eintritt 16-22€ (abhängig von der Jahreszeit, in der Sommerzeit teurer).

Von da aus ging es Richtung Champs-Elysées, einer der bekanntest Einkaufsstraßen Paris, mit zahlreichen Luxusläden wie Dior, die allesamt weihnachtlich dekoriert sind. Die Straße lädt daher zum Schlendern und Staunen ein. Bevor es für uns Richtung Flughafen ging, gab es zum Abschluss noch sehr gutes vietnamesisches Essen bei Pho Saint Martin.

Cafés, Märkte und Restaurants

  • Le Relais de l’Entrecôte – eine der bekanntesten Ketten, nur ein Gericht und keine Reservierungen, abends mind. 30 Min vor Öffnung da sein
  • Gajin Ramen – hidden gem, Reservierung empfohlen
  • Café Onoul – süßes Café
  • Konditorei Panade – beliebte Konditorei mit vielen unterschiedlichen Backwaren
  • Marché Grenelle – Art kleiner „Streetfood“ aber auch Obst- und Gemüsemarkt, hat nur mittwochs & sonntags offen
  • Pho Saint Martin – gutes vietnamesisches Essen
  • Casa Cosa – schönes Pizza und Pasta Restaurant, Reservierung ist gut aber nicht zwingend erforderlich
  • Cafet’o – authentisches & preiswertes kolumbianisches Frühstück in uriger Atmosphäre

Weihnachtsmärkte in Paris

  • Marché de Noël – in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms auf der Promenade „du quai Branly“
  • Marché de Noël des Abbesses – im Montmartre Viertel in der Nähe vom Sacré-Cœur
  • Place de Concorde / Jardin des Tuileries – einer der größeren Weihnachtsmärkte in Paris
  • weitere Weihnachtsmärkte – sowie eine Kartenübersicht

Unterkünfte in Paris

Grundsätzlich sind Unterkünfte in Paris relativ teuer und das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht sonderlich gut. Neben Hotels findest du überwiegend sehr kleine Einzimmer Wohnungen mit sehr kompakten Bädern. Daher haben wir versucht Unterkünfte für jedes Budget zu finden:

€ preiswertere Unterkünfte
€€ mittlere Preiskategorie
€€€ Luxus Unterkünfte

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