Managua – Unsere Tipps, Sehenswürdigkeiten & Highlights
Nach einem anstrengenden 22 Stunden Flug mit einem Zwischenstopp in Houston sind wir spät abends in Managua, der Hauptstadt von Nicaragua gelandet. Nach einer kurzen Taxifahrt sind wir in unser AirBNB eingecheckt und direkt ins Bett gefallen bevor es am nächsten Morgen schon früh weiterging. Nachdem wir mit Hilfe unseres Hosts eine SIM Karte und etwas Bargeld organisiert haben, ging es nach dem ersten Gallopinto (traditionelles nicaraguanisches Frühstück, bestehend aus gebratenem Reis mit schwarzen Bohnen, Rührei, Kochbananen, Avocado, Tomaten) direkt weiter zu unserem ersten richtigen Stop León.
Unser Aufenthalt in Managua war für uns viel mehr Mittel zum Zweck als ein echtes Reiseziel. Aufgrund ungünstigen Flugzeiten haben wir jeweils die erste und die letzte Nacht dort verbracht. Bei unserer Ankunft war uns eine Weiterreise einfach zu stressig und am Ende wollten wir lieber auf der sicheren Seite sein, anstatt früh morgens vor Abflug die lange Fahrt von Popoyo auf uns zu nehmen.
Was wir in der Kürze von der Hauptstadt gesehen haben hat uns nicht wirklich umgehauen. Unserer Meinung nach gibt es in Nicaragua deutlich schönere Orte zu sehen. Den kurzen Aufenthalt haben wir genutzt um uns mit Land und Leuten vertraut zu machen und erste wichtige Besorgungen wie eine Simkarte und Bargeld abzuhaken. Für Simkarten gibt es in Nicaragua 2 bekannte Anbieter (Claro & Tiaro). Wir haben uns für Claro entschieden, da wir gelesen hatten, dass man damit besseres Netz (auch von den Corn Islands) hat. Da es fast überall Claro oder Tiaro Shops oder kleinere Supermärkte gibt, die das verkaufen können, kannst du dein Guthaben immer wieder aufladen.
Zu Managua: Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind empfehlen wir dir, dass du dich am besten selbst davon überzeugst und dir deine eigene Meinung bildest. Falls du dich wie wir für einen eher zweckmäßigen Aufenthalt entscheidest, haben wir im folgenden ein paar Aktivitäten, Unterkünfte und Essens-Empfehlungen zusammengestellt, die dir deinen Aufenthalt angenehmer gestalten.
Sehenswürdigkeiten in Managua
Auch wenn wir uns selbst gegen einen längeren Aufenthalt entschieden haben, haben wir von anderen Reisenden gehört, dass Managua durchaus seinen eigenen Charme und das ein oder andere zu bieten hat. Wenn du also Zeit und Lust hat, kannst du hier durchaus ein paar Stunden oder sogar einen ganzen Tag verbringen. Damit du die kurze Zeit trotzdem vernünftig nutzen kannst, haben wir dir ein paar Sehenswürdigkeiten zusammengestellt. Wichtig!: Die Orte haben wir selbst nicht besichtigt und sie basieren daher auf der Empfehlung anderer Reisenden.
Unsere Restaurantempfehlungen
Wie in den meisten Ländern Zentralamerikas ist auch die Küche in Nicaragua stark von Mais, Bohnen, Reis und Kochbananen geprägt. An unserem ersten Morgen ging es für uns, auf Empfehlung unseres Hosts, direkt ins Barrio Café, ein kleines, gemütliches Café mit Lounge im Innenbereich und einer schönen Terrasse. Dort bekommt man traditionelle nicaraguanische Gerichte zu fairen Preisen. Das Essen war wirklich lecker, und auch das Personal war sehr aufmerksam und freundlich.
In der Nähe unseres zweiten Apartments entdeckten wir eine kleine Hinterhofküche, die von einer Familie betrieben wird. Dort kannst du frische Pupusas direkt vom Gasgrill genießen. Das sind Maisfladen gefüllt mit Käse, Bohnen oder Fleisch, die in Nicaragua sehr beliebt sind. Wie fast überall wird dazu Agua de Jamaica serviert, ein erfrischendes Getränk aus Hibiskusblüten.
Unsere Unterkunftstipps
Das El Soho in Managua ist einfach eingerichtet und ideal für einen kurzen Zwischenstopp. Mit 41€/Nacht ist es relativ günstig, daher darfst du auch nicht zu viel erwarten. Die Gegend gilt als sicher und gehört zu den schöneren Vierteln der Stadt. Vom Flughafen aus erreicht man die Unterkunft in etwa einer halben Stunde. Besonders hilfreich war unser herzlicher Host Heberto, der uns mit allem zur Seite stand. Er brachte uns persönlich zum Frühstück und half uns bei dem Sim Karten Kauf. Da wir kaum Spanisch sprechen und in unserem Fall für den Simkartenkauf eine nicaraguanische ID gefordert wurde, war seine Unterstützung wirklich Goldwert.
Unsere zweite Unterkunft, vor dem Rückflug, war das Runway 108. Das Apartment liegt ganz in der Nähe des Flughafens, in einer kleinen abgeschlossenen Wohnanlage, einer Art gated community. Die Unterkunft war optisch kein echtes Highlight, aber dafür perfekt gelegen, relativ sauber, sehr günstig und inkl. Frühstück. Auch der Check-in und die Kommunikation liefen völlig reibungslos. Im näheren Umfeld gibt es viele Straßenstände, Supermärkte und eine richtig gute Bäckerei.
Anreise und Transport vor Ort
Da wir abends ziemlich spät in Managua gelandet sind, haben wir uns ganz unkompliziert für ein Taxi zur Unterkunft entschieden. Auch am nächsten Morgen ging es für uns erneut aus purer Bequemlichkeit mit dem Taxi weiter nach Léon. Im Nachhinein wäre es natürlich deutlich günstiger gewesen, vom Busbahnhof einen Express- oder Chickenbus zu nehmen. Aber ehrlich gesagt hatten wir nach dem langen Flug und dem Jetlag noch keine Lust uns direkt in das Abenteuer zu stürzen. Da Léon auch einer der heißesten Städte in Nicaragua ist, war eine Anreise mit einem klimatisierten Taxi natürlich auch von Vorteil.







