London im Dezember: Weihnachtsstimmung & vieles mehr
Du willst London während der Weihnachtszeit oder im Winter erkunden? Dann bist du hier genau richtig!
Im Dezember 2023 haben wir mit 3 Nächten ein verlängertes Wochenende in London verbracht. Was es dort, außerhalb von magischer Weihnachtsdekoration in der kalten Jahreszeit zu sehen, wo du am besten übernachtest und wie du die Tage dort verbringen kannst erfährst du in diesem Beitrag. Einer der wohl bekanntesten Orte in London ist die Regent Street mit den leuchtenden Engeln in der Weihnachtszeit. Doch es gibt noch deutlich mehr zu sehen und früh buchen kann sich lohnen. Wie wir die 3 Tage im Detail verbracht haben erfährst du hier:
Tag 1: Kings Cross, Harry Potter und Coal drops yard
Angekommen am Flughafen ist die Innenstadt gut mit der Bahn erreichbar. Wir starteten den Tag mit einer Bahnfahrt zur Liverpool Street und einem Frühstück bei „Grind“. Das Cafe war relativ voll – eine Reservierung kann hier also Sinn machen. Dann ging es weiterhin Richtung Kings Cross Station. Falls du Harry Potter Fan bist aufgepasst: Hier findest du am Bahnhof auch das weltberühmte Gleis 9 3/4 und einen Harry Potter Souvenir Shop. Allerdings ist das eher eine Touristenattraktion und für ein Foto an und mit dem Gleis musst du anstehen und bezahlen. Von der Seite kriegst du zumindest kostenlos eins nur vom Gleis hin (siehe unten).
Danach sind wir zum Coal Drops Yard. Dort gibt es viele Cafes, Shops und Bars. Wir waren mittags dort, würden dir aber empfehlen abends hinzugehen, da wir uns vorstellen können, dass dann mehr los ist. Nach einem Abstecher ins gemütliche Café „Notes“ sind wir in unserer Unterkunft The York eingecheckt und haben den Abend im „Flat Iron“ ausklingen lassen. Das Steak dort können wir nur empfehlen. Wenn du sicher einen Platz haben willst, solltet du reservieren. Unsere Unterkunft war in der Nähe vom Kings Cross Bahnhof und damit gut angebunden, allerdings auch nicht sehr zentral gelegen, da wir immer auf die Bahn angewiesen waren, wenn wir was unternehmen wollten. Dafür ist die Unterkunft im Vergleich zu anderen preiswerter. Wir haben gesehen, dass sie zwischenzeitlich nicht mehr auf Booking.com verfügbar war, daher haben wir dir unten ein paar Alternativen für jedes Budget herausgesucht.
Tag 2: Bekannte Sehenswürdigkeiten, Weihnachtsstimmung & Kew Garden
Den zweiten Tag haben wir mit Croissant und Kaffee bei „Blank Street“ gestartet, bevor es für uns zum Picadilly Circus ging. Wir schlenderten durch die Stadt und erhielten ein Gefühl für die geschäftige London City. Sehenswürdigkeiten wie der Buckingham Palace, der Big Ben und Westminster Abbey durften da natürlich nicht fehlen. In der Nähe vom Westminster Abbey befinden sich auch der Supreme Court und der St. Margaret’s Churchyard, die beide mit ihrer Architektur beeindrucken. Fußläufig ging es dann weiter Richtung Elizabeth Tower und London Eye.
Eine Fahrt mit dem London Eye kostet online £29/Person (ca. 33€), was uns persönlich zu viel war, zumal die Schlange sehr lang war. Es gibt aber auch die Möglichkeit Fast Track Tickets für das London Eye zu erwerben, die online bei £44/Person (ca. 50€) liegen und mit denen du die reguläre Schlange überspringen und dir damit bis zu 60 Min Wartezeit sparen kannst. Beim Schlendern durch die Stadt entdeckten wir den Southbank Centre Winter Market der mit seinen vielen Essensständen und Pop-up Bars ein echtes hiddem gem für uns war. Der kleine Weihnachtsmarkt hat jedes Jahr von Anfang November bis Anfang Januar, die ganze Woche über offen und ist eine gute Alternative zu den sonst relativ teuren Restaurants.
Danach wollten wir ein paar weihnachtliche Highlights in London erkunden, angefangen beim Covent Garden. Dieser ist sowohl drinnen als auch draußen in der Winterzeit super weihnachtlich dekoriert. Wenn du von da aus weiter Richtung Theatre District und St. Martins Lane läufst findest du weitere schön dekorierte Straßen, Cafes und Restaurants. Für uns ging es fußläufig weiter Richtung Leceister Square, wo du einen weiteren Weihnachtsmarkt voller verschiedener Stände, viel Essen und Glühwein findest. Dieser Weihnachtsmarkt hat ebenfalls jedes Jahr von Anfang November bis Anfang Januar offen. Zum Abschluss waren wir bei der Coventry Street, die ebenfalls weihnachtlich dekoriert ist und machten einen Abstecher in einen weiteren Harry Potter Store in der Nähe.
Eins unserer Highlights für den zweiten Tag war der Picadilly Circus. Dort findest du die Regent Street mit den bekannten Weihnachtsengeln, die natürlich besonders am Abend magisch aussehen und die Stadt erleuchten. Doch nicht nur dort findest du am Abend wunderschöne Weihnachtslichter, sondern auch wenn du dich in den Soho District zum Beispiel in die Carnaby Street begibst. Dort findest du das Carnaby Universe, das die Straße am Abend erleuchtet. Dort haben wir dann im Shoryu Ramen eine Pause eingelegt. Das Restaurant und die Ramen dort sind sehr empfehlenswert, allerdings mussten wir auch lange für einen Platz warten. Wenn du im Voraus planen kannst, empfehlen wir dir eine Reservierung, um dir die lange Wartezeit zu sparen.
Zum Abschluss des Tages ging es für mit der Bahn zu den Kew Gardens. Dort gibt es jedes Jahr von ca. Mitte November bis Anfang Januar die Christmas at Kews Ausstellung, die den ganzen Park mit unterschiedlichen Lichtern, Dekorationen und Lichtspielen zum leuchten bringt. Zudem gibt es entlang dem Rundweg verschiedene Essens- und Glühweinstände. Allerdings kostet dieser Rundweg £34.00 (ca. 39€) Eintritt und ist vor allem am Wochenende sehr beliebt. Daher solltest du rechtzeitig und im Voraus Tickets für den gewünschten Zeitslot kaufen. Tickets kannst du bequem und online auf der Kew Gardens Website kaufen. Wir hatten das Glück, über Ticketswap noch welche zu ergattern, diese sind aber oft teurer und es gibt natürlich keine Garantie, dass es zum dem gewünschten Zeitpunkt passende Tickets gibt.
Zudem gibt es drei verschiedene Eingänge und abhängig davon wie du anreist, solltest du darauf achten, welchen Eingang du wählst. Bei Anreise mit der Bahn oder dem Bus wird das Elizabeth Gate empfohlen, mit der U-Bahn das Victoria Gate und mit dem Auto das Brentford Gate (Parkplätze müssen vorher zusätzlich gebucht werden). Weitere wichtige Informationen findest du direkt auf der Kew Gardens Webseite.
Lohnt es sich? Der beleuchtete Rundweg war eine schöne Abendaktivität. Den Preis mit fast 80€ für zwei Personen fanden wir persönlich allerdings zu hoch dafür, dass es „nur“ ein beleuchteter Park ist (Getränke & Co sind nicht dabei). Zudem kann die Anreise bei einem kurzen Aufenthalt auch etwas anstrengend sein, da es außerhalb vom Londoner Zentrum liegt.
Tag 3: Bond Street, London Soho und die Tower Bridge
Unseren letzten Tag starteten wir in der Nähe der London Bridge beim Queenswalk, wo wir uns auf den Weg zum „Winter by the river“ machten. Das ist ein beliebter Weihnachtsmarkt entlang der Themse und liegt zwischen den zwei bekannten Brücken London Bridge und Tower Bridge. Auch dieser Weihnachtsmarkt findet ab Mitte November täglich statt. Es gibt von Essen, Glühwein und Edelsteinen ziemlich viele, abwechslungsreiche Stände. Der Weihnachtsmarkt bietet damit die perfekte Möglichkeit zum Bummeln oder schlemmen.
Anschließend kannst du dir die Tower Bridge anschauen. Entweder reicht es dir von außen (so wie uns) oder du schaust dir die Tower Bridge von innen an. Tickets für Erwachsene gibt es ab £16/Person (ca. 18€) und auch die kannst du online zum Beispiel auf der Tower Bridge Webseite erwerben. Du kannst auf derselben Seite auch „quiter time“ Tickets für einen ruhigeren Aufenthalt, während dem nicht so viele Leute wie üblich reingelassen werden, erwerben. Diese Tickets kosten gleich viel, sind allerdings nicht immer verfügbar. Wenn du die Brücke von der Seite des Weihnachtsmarkts überquerst, kommst du zum Tower of London. Das ist ein historisches Schloss und Weltkulturerbe, welches du von innen besichtigen kannst oder du machst es so wie wir und betrachtest es von außen. Der Ticketpreis geht hier für Erwachsene bei £35.80/Person (ca. 41€) los.
Vom Tower of London kommst du fußläufig zum bekannten Leadenhall Market, einem überdachten Markt mit Boutiquen, Restaurants und Bars. Hier wurden auch Szenen für Harry Potter gedreht. In der Nähe davon befindet sich auch die Bank of England. Von da aus ging es für uns mit einem der bekannten roten Doppeldecker Busse Richtung Goodge Street. Eine Doppeldecker Busfahrt lohnt sich in London definitiv, da es eine gute Möglichkeit ist, die Stadt mal nicht zu Fuß zu erkunden und viel zu sehen.
Hier haben wir die PaStation ausprobiert – ein kleines, süßes Restaurant, was eher an einen Imbiss erinnert und an dem Pasta quasi wie am Fließband produziert wird. Die urige Atmosphäre und das preiswerte Essen dort haben uns sehr gefallen. Wenn du in der Gegend bist lohnt sich ein Abstecher zu einem schnellen Mittagssnack. Anschließend ging es zum bummeln Richtung London Mayfair, das am Abend durch die spektakulären Weihnachtsdekorationen und Beleuchtung der Luxusläden in der Bond Street zum Highlight wird. Unseren letzten Abend ließen wir bei einer leckeren, napoletanischen Pizza bei Pizza Pilgrims ausklingen. Wenn möglich, lohnt sich auch dort eine Reservierung.
Unser Fazit zu London:
In London gibt es sehr viel zu sehen. In der Weihnachtszeit erleuchten die Stadt und ihre unterschiedlichen Viertel durch zahlreiche Lichter und Weihnachtsdekorationen und es gibt an jeder Ecke etwas zu entdecken. Allerdings kann es im Winter auch sehr kalt werden und ein Städtetrip ist bei uns meist mit sehr viel laufen, erkunden und Aktivitäten verbunden, was im Winter nicht optimal ist. Unsere Tage waren sehr voll und wir waren am Ende ziemlich überladen mit all den Eindrücken, Erlebnissen aber auch Kilometern (teilweise 25km/Tag), die wir zu Fuß zurückgelegt haben. Das geht definitiv entspannter: mit mehr Zeit, weniger Aktivitäten oder der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln (wie den Bussen).
Restaurant & Cafe Empfehlungen
Cafe Empfehlungen für London:
Markt- und Food Court Empfehlungen London:
Tipps für deine London Reise
Unterkünfte in London
Unterkünfte in London sind eher teuer. Je zentraler die Lage, desto teurer. Da unsere Unterkunft nicht wirklich zentral war und wir dadurch viel Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß verbracht haben, empfehlen wir eine Unterkunft im Stadtzentrum. Bitte beachte, dass die Budgetoptionen teilweise außerhalb des Stadtzentrums liegen. Wir haben versucht, für jedes Budget Unterkünfte in London zu finden:





















